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Recherchieren im WWW

Überblick


Die Datenmenge, die heutzutage im Internet und World Wide Web (WWW) verfügbar ist, lässt sich kaum mehr abschätzen und jede Schätzung veraltet binnen Minuten. Nur gewisse Dimensionen der Datenmenge lassen sich noch vermitteln:
Wer bisher noch nichts von Terabyte gehört hat, sollte den Begriff ins Repertoire übernehmen. Einfach gesagt: 1 Terabyte entspricht 1 Million Megabyte. 1000 Megabyte sind ein Gigabyte, also genau genommen sind 1000 Gigabyte 1 Terabyte. Und diese Datenmenge kann mittlerweile schon die externe Festplatte verarbeiten, die jedermann zu Hause mit seinem USB-Anschluss an den eigenen Rechner anschließen kann.
Zahlen sind Schall und Rauch, aber: ein bisschen Veranschaulichung hilft weiter. Es ist noch gar nicht so lange her, da standen wir fasziniert vor der mittlerweile nur mehr Computer-Fans bekannten 5 ¼-Zoll-Diskette, die mit ihrer "ungeheuren" Speicherkapazität von 540 Kilobyte so manche Augen glänzen ließ. 180 (in Worten: einhundertachtzig!) eng mit Text beschriebene Seiten hatten auf diesem Wunderding Platz und die Festplatten in normalen PC’s lagen noch weit unter der 100 Megabyte-Größe. Heute lässt sich die weltweit auf Computern gespeicherten Daten kaum mehr schätzen. Es sind unzählige Terabyte an Daten und die auf ihnen gespeicherten Texte übersteigen das, was in der amerikanischen Kongressbibliothek zusammengetragen ist, bei weitem und die ist immerhin die größte ihrer Art auf der Welt. Wer aber würde, um in dieser Bibliothek etwas Bestimmtes zu finden, wochenlang die Regale entlanggehen?

Suchdienste zur Informationsrecherche im Internet - "Wer sucht, der googelt."

Hilfe ist also vonnöten, und im Web stehen da kompetente Partner bereit: Suchdienste, die mit unterschiedlichen Methoden das Web durchforsten und Webseiten und ihre Inhalte verzeichnen. Sie stellen auf Anfrage die Adressen gewünschter Web-Seiten zusammen, die dann vom Kunden des Suchdienstes aufgesucht werden können. Wer sucht, der "googelt" - so lässt sich wohl die heutige Vorliebe für die Suchmaschine "Google" am treffendsten beschreiben. Kein Suchdienst kann es heutzutage mit dem Marktführer aufnehmen, der mit unzähligen weiteren Features binnen eines Jahrzehnts zu einer einzigartigen Stellung im Internet gelangt ist. Milliarden von Internetseiten sind von dem Dienst indexiert und sollen helfen, die Übersicht im Informationsdschungel zu bewahren. Und doch zeigen neuere Studien, wie z.B. die der Sheffield University aus dem Jahre 2008, dass es ohne kompetenten Umgang mit diesen Suchtechnologien eben in diesem Datendschungel kaum ein Durchkommen gibt. Insbesondere Jugendliche wissen danach längst nicht so gut mit neuen Technologien umzugehen, wie oft angenommen wird. "So können die meisten Angehörigen der sogenannten 'Generation Google’ (Hervorh. d. Verf.) kaum mit den zahlreichen Informationsquellen im Internet umgehen; sie recherchieren nur oberflächlich und ungenau. Viele sind kaum mit Suchmaschinen vertraut und nutzen lediglich Angebote wie die Online-Enzyklopädie Wikipedia zur Recherche. Generell wissen die jungen Nutzerinnen und Nutzer über verschiedene Informationsangebote des Webs längst nicht so gut Bescheid wie über beliebte soziale Netzwerke, zum Beispiel Facebook. Laut der Studie fällt es Jugendlichen zudem schwer, fundiertes Wissen von privaten Meinungen einzelner Userinnen und Usern, die sich beispielsweise anhand von Blog-Postings kundtun, zu unterscheiden. Oft wird nur eine Quelle zu Rate gezogen und nicht weiter recherchiert. 20 Prozent der jungen Nutzerinnen und Nutzer interessieren sich sogar kaum für den Computer – sie gelten als sogenannte ‚digitale Dissidenten’. Fundiertes Wissen über die neuen Technologien scheint jedoch für die Zukunft als äußerst bedeutungsvoll und sollte im schulischen Bereich vermehrt mit speziellen Angeboten vermittelt werden." (www.shef.ac.uk) (aus: (merz, 3(2008). S.3)

 

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