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Die
Erstellung eines Storyboards ist ein wichtiger
Arbeitsschritt bei der
Herstellung einer
Fotostory. Dabei entsteht vor dem eigentlichen Fotoshooting eine gezeichnete Version der
Story, die erstmals visualisiert,
was bis dahin beim
Exposé oder
Treatment nur in sprachlich-textlicher Form
vorhanden gewesen ist.
Das Storyboard, das für eine Fotostory zu erstellen ist, gleicht im Wesentlichen dem, das auch bei der Produktion eines Filmes zum Einsatz kommt (vgl. Storyboard beim Film). Im Unterschied zu diesem sollte es neben dem Scribble, der Zeichnung, auch den vollständigen Inhalt der zu einem Bild gehörenden Sprechblasen enthalten sowie den Text, der für die Randbalken o. ä. vorgesehen ist.
Das Scribble (engl. Gekritzel, h: Skizze) des Storyboards muss dem tatsächlich geschossenen und für die Fotostory verwendeten Bild nicht unbedingt entsprechen. Manchmal wird erst am Set beim Fotoshooting klar, dass ein bestimmtes Bild aufgrund verschiedener Bedingungen inhaltlich oder auch kameratechnisch anders ausfallen sollte. Grundsätzlich ist also gegenüber dem Storyboard sklavische Treue nicht angebracht. Auf der anderen Seite muss man bei Abweichungen davon immer bedenken, ob der inhaltliche Anschluss an das vorangehende Bild und der inhaltliche Anschluss des nachfolgenden Bildes an das geänderte Bild trotz der vorgenommenen Änderungen noch stimmt. |
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