Home
Nach oben
Zurück
 

 

arbtec_sm.jpg (2576 Byte)

Meinungswand

Wandzeitung als Element der politischen Kultur


Historisch gesehen ist die Wandzeitung als Mittel der Agitation und politischen Meinungsäußerung in der Sowjetunion entstanden. Besondere Verbreitung hat sie als "Tat-zupao" ("Zeitung der großen Schriftzeichen" ) in der VR China gefunden, wo sie sogar verfassungsmäßig als Mittel der politischen Auseinandersetzung verankert ist. In der Bundesrepublik Deutschland und im übrigen Westeuropa wurde ab 1968 die Wandzeitung auch von der studentischen Protestbewegung und anderen, sich als "basisdemokratisch" bezeichnenden Bewegungen als Mittel der Gegeninformation eingesetzt, weil man die Berichterstattung der Massenmedien als einseitig oder irreführend ansah. Im schulischen Bereich wird die Wandzeitung seit 1924 von dem französischen Pädagogen Célestin Freinet und der von ihm gegründeten Bewegung "Ecole Moderne" eingesetzt.

(aus: Hans Jörg, Wandzeitung und Plakat. in: W.W. Mickel / D. Zitzlaff (Hg.), Handbuch zur politischen Bildung, Bonn 1988, S.381)

      
  Überblick ] Informationswand ] Ideenwand ] Meinungswand ] Ergebniswand ]  
   ,

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de