Home
Nach oben
Zurück
Weiter
 

 

arbtec_sm.jpg (2576 Byte)

Lesehaltungen

Kritisches Lesen


Wer die Lesehaltung des kritischen Lesens einnimmt, will sich mit einem Text in einer bestimmten Art und Weise auseinandersetzen. An ihrem Ende soll ein Urteil über Text und Textaussagen stehen, mit dem man dem Text als Ganzes, einzelnen Teil, der Gesamtaussage oder Teilaussage zustimmt oder mit dem man diese ablehnt. (→Projekt Lesen)

Beim kritischen Lesen muss man sich zum Text distanziert verhalten, und jede Textgläubigkeit (alles Gedruckte ist wahr!), aber auch übertriebene Kritiksucht vermeiden. 

Lesetechniken beim kritischen Lesen

Soll das kritische Urteil über einen Text fundiert ausfallen, müssen Lesetechniken zum Einsatz kommen, die das Textverständnis sichern.

Sequenzielles, kursorisches und intensives Lesen leisten dazu ihren jeweils eigenen Beitrag und ihre Anwendung hängt natürlich auch davon ab, wie tief und fundiert die kritische Stellungnahme ausfallen soll.

Anwendungsgebiete des kritischen Lesens

Grundsätzlich kann natürlich jeder Text mit einer kritischen Lesehaltung gelesen werden. So wird z.B. der normale Romanleser nicht unbedingt in einer kritischen Lesehaltung seinem Lektürevergnügen folgen, der Literaturwissenschaftler oder der Literaturkritiker gar wird jedoch häufig die kritische Brille nicht abnehmen.

Im Umgang mit meinungsbildenden Zeitungstexten wiederum ist die Einnahme einer kritischen Lesehaltung aber gerade zu Voraussetzung, um ein differenziertes Wert- oder Sachurteil zu fällen. Dabei kann auch ein komplexes Leseverfahren hilfreich sein, um die nötige kritische Distanz einzunehmen. 

 

               
  Center-Map ] Lesehaltungen ] Lesetechnik ] Erstleseeindrücke ] Leseverfahren ] Lesestrategien ] Textauswahl ] Links ins WWW ]  
                

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de