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Formen des kontrollierten Dialogs

Pro-und-Contra-Diskussion

im Klassen-/Kursplenum


Die Pro-Contra-Diskussion im Klassen- oder Kursplenum ist eine Form des kontrollierten Dialoges, die in manchen Situationen sehr effektiv eingesetzt werden kann. Es gibt dafür zwei Varianten:

Variante 1:

  1. Die Klasse  wird in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Gruppen sollen zu einem kontroversen Thema die einander entgegengesetzten Positionen vertreten. 

  2. Eine kleinere Beobachtergruppe von ca. 3 Schülerinnen und Schülern wird gebildet.

  3. In der ersten Phase notieren die beiden Gruppen getrennt für sich auf Kärtchen die wichtigsten Argumente, die zur Verteidigung ihres Standpunktes vorgebracht werden sollen.

  4. In der zweiten Phase setzen sich die Gruppen gegenüber.

  5. Ein Mitglied der Pro-Gruppe äußert seine Empfindung, seine Gedanken oder seine These.

  6. Ein Mitglied der Contra-Gruppe gibt die Äußerung, so wie es sie verstanden hat wieder und vergewissert sich, ob sein Verständnis zutrifft. Danach macht es seine Äußerung - möglichst ein entsprechendes Gegenargument.

 Variante 2:


 

Um möglichst viele Mitglieder der Pro-und Contra-Gruppen zu Wort kommen zu lassen, kann man auch vereinbaren, dass in der Reihenfolge der nebeneinander sitzenden Schülerinnen und Schüler gesprochen werden soll.

Im Anschluss an den kontrollierten Dialog nehmen die Mitglieder der Beobachtungsgruppe zum Verlauf des Gesprächs Stellung und geben damit Feedback, das von den Diskussionsteilnehmern nicht mehr kommentiert werden darf.
 

     
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