Home
Nach oben
Zurück
Weiter
 

 

Säulendiagramme analysieren

Gestapeltes Säulendiagramm

Unterteiltes Säulendiagramm

 
 
 

 
Weiterführende Links

Visualisieren Ein Säulendiagramm erstellen: Überblick - Gestaltungstipps - Säulendiagramme in MS Graph (Word 2007)Ein Säulendiagramm erstellen mit Google Text und Tabellen
Analyse von Infografiken
Säulendiagramme: Überblick - Einfaches Säulendiagramm - Gruppiertes Säulendiagramm - Spannen-Säulendiagramm - Abweichungs-Säulendiagramm

 
 

 
Das gestapelte bzw. unterteilte Säulendiagramm, auch einfach als gestapelte Säulen oder Segmentsäulen bezeichnet, zeigt Strukturveränderungen eines Gegenstandes in einem Zeitraum dar und richtet die Aufmerksamkeit damit auf die Zusammensetzung und Veränderung der verschiedenen Komponenten einer Gesamtmenge. Wer auf diese Form des Säulendiagramms  zurückgreift, sollte freilich beachten, dass

  • die Anzahl der Säulen überschaubar ist

  • die Anzahl der dargestellten Komponenten/Segmente nicht mehr als vier oder fünf beträgt

  • in der Regel der größte Wert als Anfangswert auf die Grundlinie gestellt wird

  • die Intensität der Farbgebung bei den Säulen von unten nach oben schwächer wird

  • die Beschriftung wegen der leichteren Lesbarkeit möglichst in oder an den Säulen angebracht wird

Hilfslinien gegen Missverständnisse

Auf keinen Fall darf bei Verwendung dieses Formtyps der Eindruck entstehen, es handle sich bei den einzelnen Komponenten um hintereinander stehende Säulen. Solche überlappenden Säulen sind eine Gestaltungstechnik, die beim gruppierten Säulendiagramm verwendet wird.

Um Missverständnisse zu vermeiden, aber auch um die Entwicklung einer einzelnen Komponente zu betonen, kann man Hilfslinien hinzufügen, wie dies im Beispiel oben rechts der Fall ist.

Prozentsätze im 100-Prozent-Säulendiagramm

Aber auch zur Darstellung von Prozentsätzen, statt absoluter Zahlen, können unterteilte Säulendiagramme genutzt werden. Als 100%-Säulendiagramme sind die Säulen immer gleich hoch und stellen damit Verschiebungen der einzelnen Anteile/Segmente dar. Diese Darstellung nähert sich dabei dem unterteilten Flächendiagramm zwar sehr an, ermöglicht aber ein genaueres Ablesen der Werte von Einzelkomponenten, die punktuell, d. h. Säule für Säule, erfasst werden.

Die Alternative: Mehrere gruppierte Säulendiagramme

Manchmal ist es allerdings besser, eine Darstellung aus einer Kombination mehrerer gruppierter Säulendiagrammen zu wählen und dabei die Entwicklung der Gesamtmenge und die jeweilige Entwicklung der Teilmengen im Zeitreihenvergleich darzustellen. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass die Gesamtmenge und Teilmengen die gleichen x-y-Bezugsgrößen haben.

Bei Infografiken nicht unbedingt erste Wahl

In Infografiken ist das gestapelte bzw. unterteilte Säulendiagramm vergleichsweise selten zu finden, was vielleicht  daran liegt, dass der Blick des Betrachters doch etwas umherwandern muss, um die Aussagen zu erfassen.



© DGB einblick

 

Gert Egle. zuletzt bearbeitet am: 11.05.2018

 

 
 

 
Weiterführende Links

Visualisieren Ein Säulendiagramm erstellen: Überblick - Gestaltungstipps - Säulendiagramme in MS Graph (Word 2007)Ein Säulendiagramm erstellen mit Google Text und Tabellen
Analyse von Infografiken
Säulendiagramme: Überblick - Einfaches Säulendiagramm - Gruppiertes Säulendiagramm - Spannen-Säulendiagramm - Abweichungs-Säulendiagramm

 
     
    
   Arbeitsanregungen:
  • Vergleichen Sie Aussage und Wirkung des unterteilten Säulendiagramms mit der Wirkung der aus der Kombination gruppierter Säulendiagrammen bestehenden Darstellung.

  • Beschreiben Sie die Infografik "Wachsender Reichtum" und diskutieren Sie mögliche Konsequenzen für die Politik.
     

 
     
  Überblick ] Einfaches Sd. ] Gruppiertes S. ] [ Gestapelte Säulen ] Spannen-S. ] Abweichungs-S. ] Gestaltungsregeln ]  
     

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de