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Mit einem Spannen-Säulendiagramm kann man darstellen, zwischen
welchen Extremwerten (Höchst- und Tiefstwerte) sich bestimmte
Datenmengen zu einem bestimmten Zeitpunkt bewegen. Hierbei geht es also um
die "Spannweite" bestimmter Mengen im Vergleich miteinander.
Eine bekannte Verwendung von Spannen-Säulendiagrammen sind z. B. die "Börsenbarometer",
die zeigen sollen, zwischen welchen Höhen und Tiefen sich der Börsenindex an
bestimmten Tagen bewegt hat.
Aber auch andere Anwendungsbereiche sind denkbar, bei denen es darauf
ankommt, die "Spannweite" bestimmter Daten darzustellen. Wenn man z. B. die
jeweils schlechteste und die jeweils beste Note einer Klassenarbeit erfasst,
kann man die Notenschwankungsbreite in einer Klasse ermitteln.

Allerdings hat dieses Diagramm natürlich nur einen
begrenzten Aussagewert (vgl.
Fallbeispiele 1 und
2).
Es zeigt zunächst einmal nur an, dass im Laufe eines Jahres eine
Notendifferenzierung eingetreten ist, die nahezu alle Noten ausgeschöpft
hat. Ferner zeigt die Übersicht, dass manche Arbeiten eine größere
Leistungsdifferenzierung ermöglichten als andere. Über die
Häufigkeitsverteilung von Noten sagt das Diagramm allerdings nichts aus.
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Arbeitsanregungen:
- Fallbeispiel 1:
Auf einem Elternabend, bei dem sich einige der anwesenden Eltern darüber
beschweren, dass die Mathematikarbeiten immer zu schwer seien, legt der
Mathematiklehrer das oben stehende Diagramm vor, um diese Vorwürfe zu
entkräften.
Nehmen Sie dazu Stellung.
- Fallbeispiel 2:
Ein Lehrer bekommt von seinen Kollegen vorgehalten, er mache einfach
zu gute Noten. Der Schulleiter will sich darüber ein Bild machen. Um die
Vorwürfe zu entkräften, legt der Lehrer dem Schulleiter das oben stehende
Diagramm vor.
Nehmen Sie Stellung.
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